Archiv der Kategorie 'Antifa Recherche'

Neonazi Hannjo Wegmann versucht sich als Kleinunternehmer

Der lange bekannte, in Erfurt aktive Neonazikader, Hannjo Wegmann versucht sich seit einigen Monaten in der Selbstständigkeit. Mit einem „Schnelltransportservice“ möchte sich der NPD- und ThüGIDA-Aktivist ein paar Groschen dazu verdienen. Dass Wegmann eben nicht nur der unsympathische Möbelpacker von nebenan ist, wollen wir im folgenden Artikel aufzeigen.

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Sascha Wühr: Umtriebiger und gewalttätiger Nazi aus Erfurt

Die „Recherche-Füchse-Erfurt“ informieren auf Linksunten über den aktiven Nazi Sascha Wühr aus Erfurt. Dabei haben Sie nicht nur interessante Hintergründe zu seiner Person veröffentlicht, sondern weisen ihm, anhand von Videoaufnahmen, einen Flaschenwurf auf GegendemonstrantInnen am 20. April in Jena nach.

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Antifa-Recherche zu „Volksgemeinschaft Erfurt e.V.“

Auf linksunten.indymedia.org sind Recherchen zum Erfurter Nazi-Verein „Volksgemeinschaft e.V.“ veröffentlicht worden. Der 2015 gegründete Verein hat im Plattenbau-Gebiet Süd-Ost eine Immobilie gemietet. Neben dem veranstalten von Konzerten machen die Nazis auf Sozialarbeiter und haben wohl regen Zulauf von Jugendlichen aus dem Viertel. Höchste Zeit mal genauer zu schauen, Wer die Organisatoren und was ihre Aktivitäten sind. Danke an die Verfasser*innen für diese wichtigen Infos!

„Rechtsrock-Saison“ in Thüringen

Die Nazi-Hooligan Band „Kategorie C/Hunrige Wölfe“ kündigt auf ihrer Homepage für heute ein „Ersatzkonzert in Thüringen“ an. Diese Ankündigung legt die Vermutung nahe, dass der Auftritt in der Erfurter Kammwegklause stattfindet. Bereits am 25. September vergangenen Jahres sollte die Band dort auftreten, sagte aber kurzfristig ab. Der Flachbau im Plattenbaugebiet Süd-Ost gilt seit Jahren als Nazitreffpunkt mit überregionaler Bedeutung. Antifaschist*innen haben bereits mehrfach (1,2,3) auf die zunehmende Aktivität von Nazis im Erfurter Südosten aufmerksam gemacht. Der Vermieter der Immobilie Manfred Stein rechtfertigt die Vermietung an organiserte Nazis, wie auch aktuell, mittels kapitalistischer Verwertungslogik und nutzt das Naziproblem als Druckmittel für dubiose Geschäfte mit der Stadtverwaltung. Die Forderung, Stein für seine Geschäfte mit Nazis „zur Verantwortung ziehen“, bleibt also auch 2016 aktuell.
Und weil es Nazibands in Thüringen besonders leicht gemacht wird aufzutreten, spielen KC am Samstag gleich noch einen Auftritt in Tommy Frenck’s Nazi-Gasthof in Kloster Veßra. Die „Rechtsrock-Saison“ in Thüringen ist also offiziell eröffnet.

Neonazi-Konzert bei der Erfurter „Volksgemeinschaft“

Am 21.01.2016 enttarnte die „Antifaschistische Koordination Erfurt“ (ake) die Machenschaften des extrem rechten Vereins „Volksgemeinschaft Erfurt e.V.“ auf dem Erfurter Herrenberg . Sollten noch Zweifel daran bestehen, welches Publikum der Verein in seiner Lokalität auf dem Erfurter Herrenberg ansprechen will, haben sich die Akteure mit ihrer jüngsten Veranstaltung selbst in der Neonazi-Szene verortet.

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Neonazis als Sozialarbeiter: Neue rechte Räumlichkeiten auf dem Erfurter Herrenberg

Nachdem bereits der Kuhhandel mit der „Kammwegklause“ auf dem Erfurter Herrenberg gescheitert ist, machen Neonazis nur einen Steinwurf weit entfernt erneut im Südosten der Landeshauptstadt von sich reden. In den Räumen einer ehemaligen Kaufhalle in der Stielerstraße 1 wollen Akteure der extremen Rechten ihre Arbeit im vorpolitischen Raum vorantreiben. Zusätzlich hat der Vertreter der NPD im Erfurter Stadtrat, Enrico Biczysko, ein Büro in den Räumlichkeiten eingerichtet. Mieter der Räume ist der Verein „Volksgemeinschaft Erfurt e.V.“, der am 20.09.2015 beim Amtsgericht Erfurt eingetragen wurde.

Schon ein Blick auf den vierköpfigen Vorstand macht klar, dass der Verein dem im deutschen Nationalsozialismus eindeutig geprägten Begriff „Volksgemeinschaft“ nicht zufällig gewählt hat. Der stellvertretende Vorsitzende Philippe A. ist Teilnehmer der extrem rechten „Thügida“-Aufmärsche, in sozialen Netzwerken ist der 22-jährige mit den einschlägigen Thüringer Neonazis befreundet und klickt bei „Gefällt mir“ die NPD. Gleiches gilt für den 30-jährigen Schriftführer des Vereins, Steve N., der sich auf seinen Oberarm das Signet der Rechtsrock-Band „Sleipnir“ tätowieren ließ, in seiner Freundesliste die üblichen Neonazis versammelt und den Daumen für die extrem rechte Parole „Frei, sozial und national“ hebt.

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„Bürgerbündnis für Thüringen“: Zwischen AfD, Kirche und Sarrazin

In Erfurt hat sich der Verein „Bürgerbündnis für Thüringen e.V.“ gegründet. Elf Mitglieder hoben im September 2015 den Verein aus der Taufe und luden als erste öffentliche Aktivität für den 20. November 2015 zu einer Buchlesung mit Thilo Sarrazin in das Erfurter Radission-Hotel ein.

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Schon wieder: Kategorie C in der Kammwegklause

Am heutigen Freitag spielt zwischen 18 Uhr und 1 Uhr die rechte Hooligan Band Kategorie C erneut in der Kammwegklause in Erfurt. Zuletzt spielte die Band dort am 10. April diesen Jahres. Weitere Infos findet ihr in einer Mitteilung der Antifaschistischen Koordination Erfurt.

Update:
Laut Twitter hat die Nazi-Hool-Band ihren Auftritt in Erfurt krankheitsbedingt abgesagt. Der Auftritt soll nachgeholt werden.

Neue Nazigruppe in Erfurt

Seit spätestens Ende April gibt es eine neue Nazigruppe in Erfurt mit dem Namen „Kollektiv 56 – Erfurts Jugend rebelliert“ (‚Erfurts Nazis schwadronieren‘ wäre ein besserer Untertitel), die im Web auf Wordpress und Twitter in Erscheinung tritt. Die Gruppe kommt offensichtlich aus dem Spektrum der Autonomen Nationalisten und mobilisierte zum Naziaufmarsch des III. Weg am 1. Mai in Saalfeld und zum ‚antikapitalistischen Block‘ am „Tag der deutschen Zukunft“ der Freien Kräfte am 6. Juni im brandenburgischen Neuruppin (einen Artikel zur Kritik am völkischen ‚Antikapitalismus‘ findet ihr hier).

Es ist anzunehmen, dass der Erfurter Neonazi Sascha Wühr zu dieser neuen Nazigruppe gehört. Dieser ist seit vielen Jahren an Aufmärschen der extremen Rechten beteiligt. Beispielsweise meldete er am 23. März die Thügida-Demo in Erfurt an und war er an etlichen Sügida Aufmärschen in Suhl anzutreffen. 2012 war er Redner auf einer Nazi-Kundgebung der Freien Kräfte (‚Erfurt aktiv gegen Sexualstraftäter und Kinderschänder‘) im Rieth in Erscheinung getreten. Wühr fiel schon des öfteren durch ein hohes Aggressionspotential und eine latente Gewaltbereitschaft auf. Zuletzt bei PEGADA/Endgame, als er vor laufenden Kameras Journalisten bedrohte.

Auf der Website des Kollektiv56 wird behauptet, das Kürzel K56 sei seit einiger Zeit in der Stadt und auf Klamotten aufgetaucht – gut, das ist uns zwar immer noch nirgendwo aufgefallen, aber nun wissen wir Bescheid. Weiterhin gilt: Nazis das Leben vermiesen.

Inhaltlich gibt es den üblichen Dreck – rassistische Hetze gegen Geflüchtete und die ewige Paranoia vor ‚Überfremdung‘ dominieren. In Zeiten rasant zunehmender rechter Angriffe und Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte müssen wir dieses Gefasel leider ernst nehmen.

Passt auf euch auf. Zeigt euch solidarisch mit allen von Rassismus Betroffenen.

Update 28.7.15:
Im Bereich Trommsdorffstraße/Anger sind in den letzten Tagen vermehrt Nazi-Sticker geklebt worden. Wenn ihr in der Stadt unterwegs seid haltet die Augen danach offen, entfernt diese und klebt antifaschistische Sticker.