Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Sendepause

Auch wenn in Erfurt einiges berichtenswert wäre, schaffen wir es bis auf weiteres nicht, regelmäßig zu bloggen. Informiert euch woanders.

Was tun?

„Was tun?“ wenn man in Zeiten der Viruskrise abends zuhause hängt und Kneipe, Kino, Spieleabend und Veranstaltungen ausfallen? Wir haben ein paar Ideen gesammelt…

Immer mehr Veranstalter*innen steigen auf Online-Formate um. Da gibt es z.B. Aufzeichnungen von Vorträgen wie z.B. den von Ismail Küpeli zur Geschichte der Türkei (35 min.).

Unglaublich viele Livestreams von Kunst- und Kultur-Veranstaltungen werden unter https://www.berlinalive.de/ veröffentlicht — unter anderem gibt es dort am Donnerstag (16.4.) Rückkehr nach Reims als Theaterstück bei der Schaubühne zu sehen.

Ebenfalls am Donnerstag spricht Ralf Hofrogge im Rahmen der Reihe „Kunst, Spektakel & Revolution“ zum Thema „Kommunismus als Massenbewegung in der Weimarer Republik“. Der Link zum Livestream wird ab 19.40 auf http://spektakel.blogsport.de/ bekannt gegeben, der Stream beginnt um 20 Uhr.

Am Freitag zeigt das Biko ab 19 Uhr den Film Mit Baby und Banner unter http://biko.arranca.de/mibaba.

Als Ersatz für den Spieleabend gibt es beim Österreichischen Netzwerk Offene Jugendarbeit eine Sammlung von Online-Spielen. Uns hat Skribbl gut gefallen, auch wenn sich die Seite über den Handel mit Daten finanziert. Und wer gerne Quix spielt, findet unter http://dice.arranca.de dazu passende Würfelräume.

Aufruf zur Unterstützung des Netzwerks Soli-Asyl Thüringen

via Break Deportation:
Illegalisierte und von Abschiebung Betroffene stehen – trotz der temporären Aussetzung von Abschiebungen durch Pandemie-Maßnahmen – vor zahlreichen Herausforderungen im Kampf gegen Abschiebungen.

Dem Corona-Virus zum Trotz hat sich vor wenigen Wochen das Netzwerk Soli-Asyl Thüringen gegründet, um Illegalisierte und Betroffene im Kampf gegen ihre Abschiebung praktisch und finanziell zu unterstützen.

Zur langfristigen Finanzierung von Wohn- und Schutzräumen sowie für Anwaltskosten und zur Sicherung einer Lebensgrundlage für Illegalisierte rufen wir daher zu Spenden auf.

Für Spenden schreibe bitte eine verschlüsselte Mail an: soliasyl_thr@riseup.net (Schlüssel hier)

Gerade jetzt braucht es eure Hilfe und langfristige Unterstützung!
Gemeinsam gegen Abschiebungen!

[kompletter Aufruf bei Break Deportation]

Fingerprint des Schlüssels: 3B64 E286 0B24 B814 CA7E ED9D 870F A58C AF69 9518

„Wir machen uns Sorgen, dass sich die Leute daran gewöhnen“ – Interview mit Radio F.R.E.I. über Grundrechtseinschränkungen

Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Kontaktverbote, Mobilfunkdatensammlung. All diese Maßnahmen sollen die Verbreitung des Sars-CoV2-Virus eindämmen. Aus medizinischer Sicht sind einige dieser Maßnahmen auf den ersten Blick wichtig und unumgänglich. Wir finden, dass die Diskussion um die Einschränkung der Grundrechte trotzdem unbedingt aufrechterhalten muss und viele autoritäre und repressive Maßnahmen gerade sehr kritisch betrachtet werden müssen. Deshalb sprachen wir am 02.04. mit Radio F.R.E.I. über liberale Rhetorik, staatliche Repression und die wichtige Frage, wem gegenwärtig die Solidarität der Gemeinschaft gilt und wem anscheinend nicht.

Das ganze Interview kann hier nachgehört werden.

Petition für die Umbenennung des Nettelbeckufers in Gert-Schramm-Ufer

Georg-Schramm-Ufer

Decolonize Erfurt und die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland setzen sich für die Umbenennung des Erfurter Nettelbeckufers in Gert-Schramm-Ufer ein. Wir unterstützen dieses Anliegen und möchten euch dazu aufrufen, die Petition zu unterschreiben (auch wenn wir keine Fans von Petitionen sind).

Warum das wichtig ist, erfahrt ihr hier:

Wir, die zivilgesellschaftliche Gruppe „Decolonize Erfurt“ werden zusammen mit der „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland“ dem Erfurter Stadtrat einen Antrag auf Umbenennung des Straßennamens Nettelbeckufer in Gert-Schramm-Ufer überreichen. Wir möchten mit dieser Petition um Unterstützung werben und eine öffentliche Diskussion anstoßen.
Begründung

Straßennamen drücken das Selbstverständnis einer Gesellschaft aus. Personen, nach denen Straßen benannt werden, haben Vorbildfunktion und geben moralische Orientierung. Joachim Nettelbeck (1738 – 1824) war ein preußischer Seefahrer, der am transatlantischen Versklavungshandel beteiligt war, der versucht hat, drei preußische Könige zum Erwerb von Kolonien zu bewegen, und der als Verteidiger seiner Heimatstadt Kolberg zum nationalistischen „Volkshelden“ und Prototyp für die Militarisierung des deutschen Bürgertums wurde. Die Kolonialbewegung des Kaiserreichs erklärte ihn zu ihrem Vorläufer; im Nationalsozialismus wurde er zur Propagandaikone. Für eine Stadt, die sich als demokratisch, divers und weltoffen begreift, ist eine solche Person als Namensgeber einer Straße ungeeignet.

Dagegen steht der neue Namensgeber mit seinem Leben beispielhaft für das demokratische Versprechen von Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Geboren 1928 als Sohn eines afroamerikanischen Ingenieurs und einer deutschen Näherin wurde Gert Schramm, weil er Schwarz war, von den Nazis in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt. Er überlebte dank der Hilfe seiner kommunistischen Mithäftlinge. In der DDR lag er im Dauerzwist mit der Parteibürokratie. Nach 1989 reiste Schramm als Zeitzeuge durch die Republik, mehrfach auch nach Erfurt, um gegen das Vergessen und den um sich greifenden Rechtsextremismus anzukämpfen. Im Jahr 2014, zwei Jahre vor seinem Tod, wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Fünfundsiebzig Jahre nach der Befreiung von Auschwitz und Buchenwald und über einhundert Jahre nach dem Ende des Deutschen Kolonialreichs ist es an der Zeit, dass in Erfurt erstmals eine Straße nach einem Schwarzen Menschen benannt wird.

Gert Schramm wurde nicht irgendwo geboren, sondern am Erfurter Nettelbeckufer 15. Angesichts dieser Tatsache und in Anbetracht des Zusammenhangs, der zwischen beiden Personen besteht – Schramms Vorfahren wurden Opfer eben jenes transatlantischen Versklavungshandels, an dem Nettelbeck beteiligt war –, halten wir es für zwingend, nicht irgendeine Straße in Erfurt nach Gert Schramm zu benennen, sondern das Nettelbeckufer nach ihm umzubenennen.

„Decolonize Erfurt“ und die „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland“ fordern die Stadt Erfurt außerdem auf, den Aufwand für die Anwohner*innen durch die Umbenennung der Straße so gering wie möglich zu halten und eine Informationstafel zu errichten, die über die Geschichte der Straße und ihre Namensgeber aufklärt. Eine Straße umzubenennen heißt gerade nicht, deren Geschichte auszulöschen, sondern diese Geschichte aus der Perspektive demokratischer Werte neu zu erzählen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Decolonize Erfurt aus Erfurt

Identität verschleiern über Alias-Mailadressen

Ein zentrales Ziel von Datenhändler*innen (wie Facebook, Google, Academia, etc.) ist es, möglichst umfassend Informationen über ihre Kund*innen zu sammeln: Ein Datensatz mit Name, Mail und Telefonnummer ist viel weniger aussagekräftig (und bringt weniger Geld beim Verkaufen), als einer, der zusätzlich noch Beziehungsstatus, häufige Suchbegriffe, Konsumgewohnheiten, Geschlecht, sexuelle Orientierung, gesundheitlichen Status, Adresse und so weiter enthält. Datenhändler*innen versuchen deswegen ständig, Profile verschiedener Dienste miteinander abzugleichen. Daher auch der Passus in den AGB, der das Teilen von Daten mit Dritten erlaubt. Ein Abgleich von Amazon-Konto+Googlemail-Account+Tinder bringt da schon relativ viel. Eine Möglichkeit, sich gegen diesen technologischen Angriff zu schützen, ist, für jeden Dienst eine eigene Mailadresse zu nutzen. Ein wichtiger Marker zum Verbinden von Datensätzen fällt damit weg. Mit einer Riseup-Mailadresse ist das auch ganz einfach, weil Riseup es erlaubt, beliebig viele Alias-Adressen anzulegen.

Und das geht so:

  1. Anmelden bei http://account.riseup.net mit Accountname (das ist der Teil der Mailadresse vor dem @) und Mail-Passwort
  2. Klick auf „Mail Settings“
  3. Klick auf „Aliase“
  4. unter „New Alias“ eine beliebige neue Riseup-Adresse eintragen
  5. auf „Erstellen“ klicken

Wenn die Adresse noch frei ist, wird die Alias-Adresse eingerichtet. Alle Mails an die Alias-Adresse werden automatisch an die Original-Adresse weitergeleitet. Statt einem konsistenten Datensatz können Datenhändler*innen nur einzelne Fragmente abspeichern.

Dann gibt es noch die Dienste, bei denen man von Vornherein weiß, dass man sich nur einmal kurz anmeldet und den Account danach nie wieder nutzen wird. Extra dafür existiert die Möglichkeit, eine Wegwerf-Adresse zu nutzen — die existiert nur für eine Stunde und wird dann gleich wieder gelöscht. Diesen Dienst bietet z.B. die Seite http://www.wegwerfemail.de an — wobei wir nichts darüber wissen, was die Betreiber*innen dieser Seite widerum mit dem empfangenen Daten machen. Geht es aber nur um einen Kommentar im Zierpflanzenforum oder einen Downloadlink für Katzenbilder, ist das zu verschmerzen.

Nachtrag zu „kostenlosen“ Diensten im Internet: Discord

Wir haben unten schon angemerkt, dass „kostenlose“ digitale Angebote oft einen Haken haben: Die Anbieter müssen ihren Dienst finanzieren und greifen deswegen Daten ab. Bei Discord bezieht sich das nicht nur auf Metadaten (wer verbindet sich wann und wie oft mit wem), sondern auch Inhalte. Wer einen Discord-Account macht, stimmt zu, dass Discord alle Inhalte, die darüber besprochen werden, mitlesen, verändern, veröffentlichen oder weiterverkaufen kann, in juristischen Begriffen gesprochen:

„Durch das Hochladen, Verbreiten, Übertragen oder anderweitige Nutzung Ihrer Inhalte im Rahmen des Dienstes gewähren Sie uns eine unbefristete, nicht exklusive, übertragbare, gebührenfreie, unterlizenzierbare und weltweite Lizenz, Ihre Inhalte in Verbindung mit dem Betrieb und der Bereitstellung des Dienstes zu nutzen, zu hosten, zu reproduzieren, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, abgeleitete Werke zu erstellen, zu verteilen, auszuführen und zu präsentieren.“

https://discordapp.com/terms

Ähnliche Passagen finden sich auch bei Facebook, Youtube, Twitter und weiteren Diensten. Was bedeutet: Ein Telefongespräch ist weitaus sicherer, da ist es zwar technisch auch möglich, mitzuhören, dafür braucht es aber zumindest einen richterlichen Beschluss. Der dann immer noch nicht abdeckt, dass die eigene Stimme (oder das eigene Bild) für Werbung o.Ä. genutzt oder weiter verkauft wird. Wer Discord und ähnliche Dienste nutzt, erlaubt das ausdrücklich.

PS: Neue Kategorie im Blog: digitale Selbstverteidigung

Spendenaufruf AK40

Antifaschistische Arbeit ist wichtig und gerade in der Provinz ist sie oft schwer aufrecht zu erhalten. Gerade in Thüringen gilt linke Subkultur oft als Problem, dass man sich am liebsten vom Hals hält, auch, weil bei vielen kommunalpolitisch Verantwortlichen immer noch die Überzeugung vorherrscht, wenn man nicht über Nazis rede, würden diese verschwinden — Förderung gibt’s hier also nicht. Die Finanzierung durch Spenden und Eintrittsgelder ist schwierig, wenn die Zielgruppe klein ist, weil in der Provinz alle wegziehen, die mit dem dumpfen Klima nix anfangen können. Applaus, Applaus also für alle, die trotzdem versuchen, der Faschisierung des ländlichen Raumes was entgegen zu setzen. Und die derzeit — wie so viele — das Problem haben, das Einnahlen wegfallen, weswegen wir gerne den folgenden Spendenaufruf des AK40 aus Suhl veröffentlichen:

Liebe Unterstützer*innen,

die aktuelle Lage und getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treffen uns als gemeinnützigen, durch Spenden finanzierten Verein genau so hart wie andere alternative, soziokulturelle Projekte wie das PAF in Pößneck oder das Veto in Erfurt. Das bis einschließlich 19. April verhängte Veranstaltungsverbot hat sowohl unsere Geburtstagsparty am 28. März, als auch die geplante Hardcore-Show am 18. April ausfallen lassen. Neben regelmäßigen Dauerspenden, werden Miete und sämtliche Nebenkosten für unsere Räumlichkeiten in der Lauter 40 durch unsere Konzerte, Bar- und Spieleabende, Vorträge und die dabei eingenommenen Spenden finanziert. Mit den jetzt wegfallenden Einnahmen ist unser Projekt langfristig in Gefahr. Wir bitten euch daher, im Rahmen eurer persönlichen finanziellen Möglichkeiten, um Spenden auf unser Vereinskonto.

Wir würden uns sehr über regelmäßige, monatliche Spenden per Dauerauftrag freuen. Das macht dieses Projekt plan-und sicher bezahlbar. Da wir außerdem notwendige Renovierungen vornehmen müssen, brauchen wir dringend finanzielle Unterstützung. Über einmalige Spenden freuen wir uns natürlich auch. Spendenquittungen sind kein Problem.

Eure Punx aus dem AK40 Suhl

im Netz erreichbar über einen Datenhändler oder per Mail: ak40@riseup.net

Chat, Telefonkonferenz, Videostreaming, Pad — Kommunikation ohne Treffen

Da derzeit viel Kommunikation nicht mehr direkt läuft, müssen wir auf andere Kanäle umsteigen. Wir haben damit in den letzten Tagen einige Erfahrungen mit Telefon- und Videokonferenzen gesammelt und geben euch im folgenden eine Übersicht über verschiedene Möglichkeiten und deren Vor- und Nachteile.

Für alle Varianten gilt:

  • ein Headest verbessert in der Regel die Tonqualität und verhindert Rückkopplung und Echo-Effekte
  • paralleles Protokollieren und Chatten mit einem Pad[**] ist oft hilfreich
  • selbst wenn ein Protokoll an sich gut entworfen und programmiert ist, verlässt man sich trotzdem auf den Server, auf dem der Dienst läuft
  • wenn bei einer Telefonkonferenz (oder bei einem Pad) nur einer der beteiligten Kommunikationspartner*innen nicht vertrauenswürdig ist (weil z.B. ein Trojaner auf dem Rechner läuft), wird die ganze Unterhaltung kompromittiert
  • bis es bei allen funktioniert, vergeht immer mindestens eine halbe Stunde

Video- und Audiokonferenzen mit Jitsi
+ funktioniert gut mit kleinen Gruppen (bis 5 Teilnehmer*innen)
+ freie Software
+ keine Installation nötig (läuft im Browser)
+ sehr leicht zu bedienen
+ freier Server beim Datenkollektiv: (https://meet.it-kollektiv.com/ [**])
+ für 3-5 Leute gut nutzbar
- je mehr Teilnehmer*innen, desto instabiler
- kein ernstzunehmender Passwortschutz — man sieht aber, wer den Raum betritt

Mumble (nur Audio)
+ klappt auch mit sehr großen Gruppen
+ freie Software
+ freier Server bei Systemli (http://talk.systemli.org)
+ Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, theoretisch kann auch der Server-Betreiber nicht mithören
- die automatische Stummschaltung funktioniert bei Nebengeräuschen nicht gut, insofern eher „push to talk“ aktivieren
- bei Nutzung des Webinterface kein Passwortschutz
- der Client (zu haben über https://www.mumble.info/ ist nicht ganz leicht einzurichten

echte Telefonkonferenz (nur Audio)
+ Unschlagbar in Sachen Benutzer*innenfreundlichkeit: Einfach eine Nummer rausgeben, die Leute rufen an und es funktioniert auf Anhieb — das ist bei keiner anderen Lösung auch nur im entferntesten möglich.
+/- Realisierbar über „kostenlose“[*] Anbieter wie z.B. meebl.de
- Bezahl-Anbieter sind relativ teuer
- Telefonleitung ist gar nicht verschlüsselt

Zoom (Video und Audio)
+ funktioniert gut auch mit großen Gruppen
+ leicht einzurichten
- mehrere massive Datenschutz- und Sicherheitsprobleme, wir raten ab!
- Nachtrag vom 1.4.: noch eine Sicherheitslücke bei Zoom

[*] zwei Anmerkungen noch zu „kostenlos“

  • Kommerzielle, aber kostenlose Anbieter (wie Facebook, Zoom, diverse Telefonkonferenz-Anbieter) handeln mit Benutzer*innendaten. Das kann bei Telefonkonferenzen z.B. bedeuten, dass die Nummern der Anschlüsse, die sich einwählen, weiterverkauft werden, weshalb man dann später Anrufe von Marktforschungsinstituten bekommt.
  • Auch die Server vom linken Anbieter*innen kosten Geld. Wer also in den nächsten Monaten ausgiebig die Dienste von Datenkollektiv, Systemli, Autistici, Riseup, Nadir, SO36 und anderen Technikkollektiven nutzt, sollte ernsthaft erwägen, was zu Spenden, damit die Server bezahlt werden können.

[**] Zwei Anmerkungen zu Pads und Jitsi-Räumen

  • Wer ein Pad oder einen Jitsi-Raum eröffnet, bekommt eine URL in der Form http://dienst.server.tld/347Sf434f*345ew€se§$. Die zufälltigen Zeichen hinter der Server-Adresse sollen sicherstellen, dass niemand die Adresse des Raums/des Pads erraten oder durch Ausprobieren herausfinden kann. Es ist also nicht ratsam, die zufälligen Zeichen durch einen kurzen, eindeutigen Bezeichner zu ersetzen.
  • Mailprogramme schneiden Links u.U. ab, wenn am Ende ein Sonderzeichen steht, achtet also darauf, dass ein Buchstabe am Ende steht