Archiv für Oktober 2020

26.10.: Linke Einführungstage gestartet

Nicht nur die Corona-Infektionszahlen sind nun richtig durchgestartet, sondern auch die „Näli“– Nächste Ecke links – die alternativen Einführungstage in Erfurt haben in dieser Woche begonnen.

Aufgrund des verschobenen Wintersemesters sind auch die Näli in diesem Jahr etwas später dran. Es warten einige spannende Vorträge, Diskussionen und Stadtrundgänge. Aufgrund der aktuellen Situation verändern sich teilweise Formate, die erst noch in Präsenz stattfinden sollten. Am besten ihr haltet euch auf dem Laufenden. Auf dem Blog werden rechtzeitig alle notwendigen Informationen bekanntgegeben, sodass einer Teilnahme an den Online-Formaten nichts im Wege stehen sollte.

Wir freuen uns besonders auf Veranstaltungen, die das veto und „Alles muss man selber machen“ organisiert haben. Schaut mal:

Samstag, 31. Oktober
14 – 17 Uhr: Argumentieren gg rechts inkl. Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Positionen
18:30 Online-Vortrag mit Christine Kirchoff „Mit Rechten reden“

Mittwoch, 11. November
19 Uhr Online-Vortrag mit Daniel Poensgen „Einführung in die materialistische Staatskritik“

Freitag, 13. November
18 Uhr Online-Vortrag und Diskussion „Kein Freund und Helfer. Zur gesell. Bedeutung der Polizei“

Eine Abschlussparty wird es nicht geben, dafür die „Schnapseljagd“. Am Donnerstag, den 12. November, wird sich 17 Uhr am Tegut bzw Lutherdenkmal am Anger getroffen. Lasst euch überraschen!

Kommt gut in Erfurt, Kackstadt, an!

Recherche-Blog: K56 aufdecken

Seit Kurzem gibt es einen Rechere-Blog „K56 aufdecken“, der über Personen der Erfurter Nazigruppe „Kollektiv56″ informiert. Wir dokumentieren, die Pressemitteilung der Initiative und bedanken uns für die Recherche!

Nach Neonaziangriffen in Erfurt: Militantes Netzwerk aufgedeckt

Nachdem im Sommer mehrere Angriffe von militanten Neonazis in Erfurt für bundesweite und internationale Schlagzeilen sorgte, wurde nun durch antifaschistische Recherche ein militantes Netzwerk aufgedeckt. Dabei handelt es sich um die Erfurter Neonazigruppe „Kollektiv56“. Die Gruppe war bereits zwischen 2015 und 2017 aktiv und für eine Vielzahl an Angriffen auf politisch Andersdenkende, Geflüchtete und Migrant:innen verantwortlich. Zwar stellte die Gruppe offiziell ihre Aktivitäten 2017 ein, jedoch blieben ihre Akteure weiter aktiv. Eine Hauptfigur bildet dabei der Neonazi Michael Zeise, welcher in der Vergangenheit gute Kontakte zum NSU-Unterstützer Ralf Wohlleben pflegte und Verbindungen zu internationalen rechtsterroristischen Netzwerken , wie beispielsweise die „National Action“ aus Großbritannien, hat.
Einer von ihnen, Tobias Zitzmann, schrieb in sozialen Netzwerken, die Gruppe sei weiter aktiv, halte nur die Füße still. (mehr…)

Abschiebealarm 12.10.: Sammelabschiebung in Balkanländer

In den letzten Wochen hat im Speziellen die Ausländerbehörde Erfurt viele Abschiebungen organisiert und durchgesetzt.Am 12.10. ist die nächste bundesweite Sammelabschiebung in Balkanländer geplant. Bitte leitet daher diese Information an potentiell betroffene Personen weiter.
Bei Unterstützungsbedarf können sich Menschen an an das Netzwerk Soli-Asyl wenden.

Deportation Alarm PRISTINA/KOSOVO
There is information that the next mass deportation to PRISTINA/KOSOVO
will take place on MONDAY, 12. Oktober.
Some info on resisting deportations:
https://noborderassembly.blackblogs.org/resistance-against-deportations/
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Ka informacione që dëbimi tjetër masiv në PRISHTIN/KOSOVO do të bëhet të
E HONN, 12 tetor.
Disa informacione mbi rezistencën ndaj dëbimit:
https://noborderassembly.blackblogs.org/resistance-against-deportations/
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Постоје информације да ће се следећа масовна депортација на
ПРИСТИНА/КОСОВО одржати у ПОНЕДЕЛЬНИК, 12 октября.
Неке информације о отпору депортацији:
https://noborderassembly.blackblogs.org/resistance-against-deportations/
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Es gibt Informationen, dass die nächste Sammelabschiebung in den KOSOVO
(PRISTINA) am MONTAG, 12. Oktober stattfinden wird.
Einige Informationen zum Widerstand gegen Abschiebungen:
https://noborderassembly.blackblogs.org/de/widerstand-gegen-abschiebungen/

Gemeint sind wir alle: G20-Repression geht in die nächste Runde


Am 3. Dezember 2020 beginnt der Prozess gegen über 80 Aktivist*innen, denen vorgeworfen wird, dass sie sich beim G20-Gipfel in Hamburg gemeinsam gegen die Gewalt des Systems gestellt haben. Die Kampagne „Gemeinschaftlicher Widerstand“ ruft für den 28. November zu dezentralen Aktionen auf:

Dezentraler Aktionstag gegen Repression am Samstag vor dem Prozessauftakt zu den G20-Protesten am Rondenbarg

Im Juli 2017 haben wir uns international und spektrenübergreifend zu Zehntausenden nach Hamburg aufgemacht, um lautstark und entschlossen gegen das Gipfeltreffen der zwanzig wirtschaftlich und politisch mächtigsten Staaten der Welt zu protestieren. Wie bei anderen Zusammenkünften bürgerlicher Regierungen, autoritärer Regime und kriegsführender Militärblöcke haben wir es nicht hingenommen, dass sie ungestört ihre wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen aushandeln können. Wir sind auf die Straße gegangen gegen die kapitalistischen Verhältnisse, die auf Unterdrückung und Ausbeutung beruhen und für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich sind.

Wir sind dem Treffen der G20 entschlossen entgegengetreten. Wir haben uns dabei weder von Verbotszonen noch von massiver Polizeigewalt abschrecken lassen. Wir haben und werden weiterhin gemeinsam unsere Kämpfe für eine klassenlose, antikapitalistische Gesellschaft ohne Patriarchat, Rassismus, Faschismus und Klimakrise auf die Straße tragen.

Wie sich bereits im Vorfeld ankündigte, setzt(e) der Staat wieder einmal auf Repression: [weiter bei der Kampagne „Gemeinschaftlicher Widerstand“]