Archiv für Oktober 2016

Miloud L. Cherif gegen die Bundespolizei in Dresden – Anklage wegen Racial Profiling

Wir möchten auf die Anhörung von Miloud, einem The Voice Aktivist aufmerksam machen.
Teilt diese Info und nehmt an der Anhörung in Dresden teil! Please spread this and participate in court hearing!
Die Anhörung bezüglich der rassistischen Polizeikontrolle vom 7.9.2014 in einem Regionalzug findet am 2.11. 2016 um 9.00 Uhr im Saal 05 des Verwaltungsgerichts Dresden (Hans-Oster-Straße 4, 01099 Dresden) statt.
Miloud schreibt: „Zunächst hatte die Polizei durch ein Verfahren wegen „Beleidigung“ versucht mich zu schikanieren. Diesen Fall haben sie am 25. Mai 2015 verloren. Jetzt ist es an uns, sie unter Druck zu setzen und ein Signal zu senden, dass wir es nicht akzeptieren, mit „Racial Profiling“ zu leben.
Eure Anwesenheit und Solidarität sind wichtig für mich und für jeden, der gegen dieses System kämpft. Bitte informiert alle, die daran interessiert sind, am 2.11.2016 nach Dresden zu kommen. Kontaktiert bitte auch diejenigen die in Dresden und in der Nähe leben, damit sie kommen können.“

Mehr Infos zu den Hintergründen und Berichte zu allem, was bisher geschah, findet ihr bei The Voice.

Ausgehempfehlung für diesen Freitag

Falls ihr am Freitag noch eine Freizeitgestaltung sucht haben wir den ultimativen Tipp für euch! Los gehts 18 Uhr mit dem offenen Antifa Treffen im veto (Magdeburger Allee 180). Wenn ihr aktiv werden wollt dann kommt da hin und organisiert euch! Direkt im Anschluss könnt ihr mit der Küche für alle* (Küfa*) leckeres Essen essen und Abhängen. Ab 20 Uhr (Einlass, Musik ab 21 Uhr) beginnt dann schräg gegenüber in der Frau Korte die Abschlussparty der alternativen Studieneinführungstage (Facebook). Selbstverständlich ist es egal ob ihr studiert oder nicht – ihr seid herzlich willkommen! Vorbeikommen lohnt sich!

Nazi-Sprayer unterwegs

Im letzten Wagon sprühten die Täter mit silberner Farbe Hakenkreuze im Bereich der Türen.

Wie die Thüringer Allgemeine berichtete, sprayten in Erfurt zwei unbekannt gebliebene Männer am Montag gegen 22:35 im Bereich Neuwerkstraße Haltestelle Hirschgarten Hakenkreuze an eine Straßenbahn.

Trendy Nazis gibts auch im Osten?! Am 26. Oktober ab 18 Uhr auf der Südseite des Erfurter Hauptbahnhofs sammeln und ab 19 Uhr am Bahnhof / Landtag selbst beurteilen.

Nationalismus ist keine Alternative! In die „Kollektive Offensive“!

Gegen den AfD-Aufmarsch am Mittwoch in Erfurt!


Am 26. Oktober will die AfD erneut probieren Rassismus und Nationalismus in Erfurt auf der Straße zu verbreiten. Wie gewohnt werden wir das nicht hinnehmen. Der Startpunkt der Gegendemo ist um 18 Uhr an der Südseite des Hauptbahnhofs. Alle weiteren Infos gibt es beim Plätze-Bündnis.

Nationalismus ist keine Alternative!

26. Antifaschistischer und Antirassistischer Ratschlag in Ilmenau


Am 9. November 1938 zündeten Deutsche landesweit Synagogen und andere jüdische Einrichtungen an, verfolgten und ermordeten Jüdinnen und Juden. Seit den 90er Jahren organisieren wir um den Jahrestag dieser Ereignisse, die als Reichspogromnacht in die Geschichte eingingen, den antifaschistischen und antirassistischen Ratschlag, um uns aktuellen Formen des Menschenhasses zu stellen. Der antifaschistische und antirassistische Ratschlag will faschistische Tendenzen in ihren unterschiedlichsten Formen und Erscheinungen bekämpfen, die Aktiven zusammenbringen und vernetzen sowie Positionen und Strategien im Bereich des Antifaschismus und Antirassismus diskutieren. Dieses Jahr wird der Ratschlag am 4./5. November in Ilmenau stattfinden.

Workshop: Gemeinsam in die Offensive
Gemeinsam mit Pekari aus Jena organisieren wir den Workshop „Gemeinsam in die Offensive. Linksradikale Vernetzung in Thüringen“.

Wir wollen ein gutes Leben für alle. Dabei stehen uns Klassen- und Geschlechterverhältnisse genauso im Weg wie Rassismus und Nationalismus. Diese Verhältnisse gilt es umzuwerfen – dafür wollen wir als Linksradikale in die Offensive kommen. Wo sind die Gruppen, die diese Ausrichtung teilen? Welche Themen wurden bisher vernachlässigt? Wir wollen uns austauschen, welche Inhalte, Strategien und Kämpfe wir derzeit verfolgen, um einer bedürfnisorientierten Gesellschaft näherzukommen. Perspektivisch wollen wir eine engere Zusammenarbeit linksradikaler Gruppen in Thüringen anstoßen.

Wir sehen uns! Alle Infos findet ihr unter www.ratschlag-thueringen.de.

27.10. Prozessbegleitung vorm Landgericht

Unsere Genoss*innen der Roten Hilfe Ortsgruppe Erfurt rufen zur Prozessbegleitung auf. Wir unterstützen diesen Aufruf und erklären uns solidarisch mit dem Antifaschisten, der am 2. Mai 2015 in Erfurt gegen Nazi-Hooligans auf der Straße war. Hintergrundinfos findet ihr ebenfalls bei der Roten Hilfe.

Wann? Donnerstag, 27. Oktober, Prozessbeginn 9:30
Wo? Sitztungssaal 112, Landgericht Erfurt (Domplatz 37)
Wie? solidarisch!

Hinweis: Lieber eher als später da sein, da mit intensiven Einlasskontrollen zu rechnen ist.

Hausbesetzung in Jena

Heute haben zahlreiche Aktivist*innen in Jena ein Haus besetzt. Gegen 14:30 öffnete sich die Pforte des Gebäudes in der Carl-Zeiss-Straße 10. Ab sofort befindet sich in den angeeigneten Räumlichkeiten ein selbstverwaltetes Zentrum. Kommt vorbei oder unterstützt die Aktion anderweitig. Für mehr autonome Räume und Raumaneignung in Jena!

Update:
Das Haus wurde heute früh von der Polizei geräumt. Wir wünschen allen Besetzer*innen und Unterstützer*innen ganz viel Kraft! Der Kampf geht weiter!

Infos gibt es bei Indymedia Linksunten und wolja.noblogs.org.

150.000 € bei Rechtsrock-Konzert in der Schweiz – Geld landet auf Konto der Thüringer Neonazi-Szene

Am 15. Oktober 2016 fand in der Schweizer Region Toggenburg ein Konzert mit mehreren Tausend Neonazis statt, bei dem über 150.000 € durch Eintrittsgelder umgesetzt worden sein könnten. Beim Kartenvorverkauf wurde eine IBAN für Überweisungen verwendet, die zuletzt bei einem Neonazi-Konzert in Kirchheim (Thüringen) zum Einsatz kam.

Mehr bei Thüringen Rechtsaussen.

Wegen Kopftuch – Studentinnen vor Erfurter Club abgewiesen

Wie eine Studentin berichtet haben Türsteher des Erfurter Clubs „Cosmopolar“ einer indonesischen Gaststudentin wegen einen Kopftuches den Einlass verwehrt.

Eigentlich wollte Franziska zusammen mit den Gaststudentinnen die Semester-Opening-Party am Dienstag, 11. Oktober, besuchen. Doch am Einlass wurde die Gruppe aufgehalten. „Nur wenn die Frauen ihre Hijabs absetzten, könnten wir hereinkommen“, fasst Franziska die Abweisung der Türsteher zusammen.

Berichte gibt es bei Universal und der TLZ.