[Update 14.2] Gemeinsam nach Nordhausen

Die haben Lichter, wir haben Bengalos

Wir protestieren gegen den Aufmarsch des Dritten Wegs in Nordhausen am Samstag, den 17.2.2018, und machen uns gemeinsam auf den Weg, um pünktlich am Start zu sein.

Unser Zug ab Erfurt Hbf.: 12:02 (planmäßig Gleis 2)
Ankunft in Nordhausen: 13:15

Veranstaltungen zum Frauen*kampftag 2018 starten!

F*KTB-Logo Es geht los: Das Frauen*kampftagsbündnis 2018 startet mit zahlreichen, spannenden Veranstaltungen in mehreren Thüringer Städten.

Am kommenden Samstag, 17.2., ab 17 Uhr im veto findet folgender Workshop statt, den wir als Infoladen beitragen. Wer keinen Bock auf Protest gegen Nazis in Nordhausen hat, kann sich also auch anders beschäftigen.

Verhütung ist politisch – Workshop

Wir wollen über Verhütungsmittel aufklären und über ihre gesellschaftliche Bedeutung reden: Welche Faktoren spielen bei der Wahl von Verhütungsmitteln eine Rolle und warum gibt es noch keine Pille für den Mann? Wir wollen darüber reden, wie ein emanzipatorischer Umgang mit Verhütung aussehen kann und warum Verhütung nicht Privatsache ist.

Weitere Infos rund um das Frauen*kampftagsbündnis, die Veranstaltungen, den Kongress „FIT* FOR ACTION“ und anschließende Party am 3.3. sowie zur Demonstration gegen die Abtreibungsparagraphen am 8.3 in Erfurt findet ihr auf dem Blog.

Die Rad*Aue – Für einen Wagenplatz in Jena!

Mobiveranstaltung am 07.02 um 19 Uhr im Veto mit Menschen von Wagenplatz Radaue.

Wir, die Bewohner_innen des Wagenplatz Radaue, stehen vor einer ungewissen Zukunft. Im Februar 2017 erhielten wir nach zäher Vorarbeit eine Duldung für vorerst ein Jahr auf unserer jetzigen Fläche „Am Steinbach“ in Jena. Was längerfristige Optionen betrifft, gibt sich die Stadtverwaltung in Anbetracht der rechtlichen Rahmenbedingungen jedoch ratlos: So gibt es trotz intensiver Bemühungen unsererseits bislang weder eine Alternativfläche noch eine Duldungsverlängerung für unser Wagenplatzprojekt. Dabei ist es in erster Linie eine politische Frage, wie die Erfahrungen aus anderen Städten zeigen.

Um in unserer misslichen Lage dennoch nicht untätig auf das Ende der Duldung warten zu müssen, entschieden wir uns dafür einen Einwohner_innenantrag im Stadtrat einzureichen. Dieser wird uns, sollte er Erfolg haben, eine Duldungsverlängerung für die Dauer der Suche nach einer geeigneten Alternativfläche verschaffen – es wäre ein erster entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem langfristig etablierten Wagenplatz in Jena. Darum demonstrieren wir am 10.2.2018, lasst uns an diesem Tag einen Hauch des wildes Wagenlebens in den Jenaer Innenstadt-Dschungel tragen.

Lasst uns zeigen, dass selbstverwaltete Lebensentwürfe mehr sind als utopische Spinnerein – wir haben einiges drauf, viel mehr als so manche sich scheinbar vorstellen können!

Kommt alle zahlreich, am 10.2.2018 ab 13 Uhr auf den Inselparkplatz – von da aus drehen wir gemeinsam ein Ründchen durch die Stadt der ach-so-hellen Leuchten!

Infos unter:

radaue.de

Mobiveranstaltung gegen den Naziaufmarsch in Nordhausen.

Die haben Lichter, wir haben Bengalos

Mobiveranstaltung:

Am 06.02 um 20 Uhr
im Veto in der Magdeburger Allee 180

Antifaschismus bleibt Landarbeit!

Am 17.02. wollen Nazis rund um Rico Döhler vom III.Weg mit Fackeln in Nordhausen (Thüringen) aufmarschieren. Unter dem Motto „Ein Licht für Dresden“ wollen sie auf widerlichste Weise die Verbrechen des Nationalsozialismus relativieren und einen Opfermythos erzeugen. Dabei stoßen sie auf Unterstützung von lokalen, aber auch überregionalen Nazis.

Vor Ort gibt es jedoch auch Menschen, die mit allen Kräften täglich klare
Kante gegen Nazis und Konsorten zeigen. Zudem unterstützen sie regelmäßig antifaschistische Demonstrationen in anderen Städten. Wir rufen daher dazu auf, Solidarität mit den Antifaschist*innen zu zeigen und laden mit Vertreter*innen der lokalen antifaschistischen Szene aus Nordhausen zu einer Mobiveranstaltung am 06.02. um 20 Uhr ins veto* in Erfurt. Dabei soll es auch Raum geben um sich besser zu vernetzen und eine gemeinsame Anreise zu planen.

450 gegen AfD-Kundgebung in Erfurt

Rund 450 Menschen gingen am Sonntag gegen eine Kundgebung der nationalistischen AfD in Erfurt auf die Straße. Eine Gegendemonstration, organisiert u.a. von „Auf die Plätze“, Sprachcafe und linken Jugendverbänden zog, vom Hauptbahnhof aus, durch die Altstadt zur Kundgebung der Wutbürger_innen auf dem Domplatz und wieder zurück.

Dem Aufruf der AfD folgten rund 2000 Anhänger_innen, darunter Rassist_innen und Faschist_innen von Pegida, Thügida, Die Rechte und Identitärer Bewegung. Aus der AfD-Kundgebung heraus kam es, neben Beschimpfungen und Drohungen, zu einem gewalttätigen Übergriff (Video, MDR) auf zwei Frauen. In der Pilse versuchten Erfurter Nazi-Hools ebenfalls Menschen anzugreifen.

Ums kurz zu machen: Es freut uns zu sehen, dass vor allem junge Menschen der rassistischen und chauvinistischen Kackscheiße der AfD widersprechen und es kotzt uns an zu sehen, wie die AfD und ihre Sympathisant_innen, durch Bedrohungen und Übergriffe, dies zu verhindern versuchen.
Wenn ihr also derartiges beobachtet bzw. ihr oder eure Freund_innen betroffen seid/wart, wendet euch an das Bündnis „Auf die Plätze“ (facebook) oder auch direkt an uns. Außerdem könnt ihr euch bestehenden antifaschistischen Initativen und Gruppen anschließen und dort, zusammen mit anderen, aktiv werden. Eine Übersicht findet ihr hier.

Fotos von Lionel C. Bendtner auf flickr

Im folgenden dokumentieren wir den Redebeitrag eines Genossen:

Schaut man sich das Motto der heutigen AfD—Kundgebung an, so bringt es zwei Themen miteinander zusammen, die erst einmal nichts miteinander zu tun haben: Den Moscheebau in Erfurt mit dem Zustand des Sozialstaats in Deutschland. Was verbindet diese beiden Themen miteinander? Beide Themen werden von der AfD aufgegriffen, um eine völkische und rassistische Spaltung der Gesellschaft voran zu treiben. (mehr…)

25.1.: Erfurter Herrenberg: Als Schulsozialarbeiter unter Beschuss von Neonazis und Arbeitgebern

Am Donnerstag, den 25. 1., um 19 Uhr im veto findet eine Veranstaltung der FAU Jena und Break Isolation statt. Gemeinsam wollen wir uns den Fall des Schulsozialarbeiters anschauen, politisch diskutieren und überlegen, wie wir gemeinsam unterstüzen können.

Anschließend Do-Bar ab 21 Uhr mit Raum zum weiteren Diskutieren. Kommt vorbei!

Mitte 2017 wurde ein Schulsozialarbeiter von der Gemeinschaftsschule am großen Herrenberg in Erfurt von seinem Trägerverein Perspektiv e.V. gekündigt, weil er gegen die Neonazi-Gewalt an der Schule aufgestanden war. In den folgenden Monaten unterstützte ihn die FAU Jena gegen seinen Arbeitgeber, während das Break Isolation Netzwerk darauf aufmerksam machte, wie Neonazis an der Schule und im Stadtteil von der Stadtgesellschaft und den Institutionen toleriert ihren Terror verbreiten.

Wir wollen unsere Erfahrungen und Schlüsse aus diesem Arbeits- und antirassistischen/antifaschistischen Kampf diskutieren. Inhaltliche Punkte werden sein:

die Neonazi-Bewegung am Erfurter Herrenberg
der Angst- und Gewaltraum Schule
die Gleichgültigkeit der Institutionen
der politische Druck von Break Isolation
der Kündigungsschutzprozess der FAU Jena
die Selbstorganisierung von Sozialarbeiter_innen

Es wird bei der Veranstaltung voraussichtlich auch eine Dokumentation der veröffentlichen Texte in Broschürenformat geben.

Bildungssektion der FAU Jena

FAU Jena

(schon wieder) AfD-Kundgebungen & Gegenprotest

Laut Berichten u.a. auf twitter sollen morgen, Mittwoch 17.1. (Fischmarkt) und Sonntag den 28.1. (Domplatz) wieder Kundgebungen aus dem AfD-/1%-Prozent-Umfeld gegen den Moschee-Neubau in Erfurt/Marbach stattfinden. Verschiedene linke Organisationen rufen bereits zu Gegenaktionen auf.

Treffpunktpunkte für Gegenproteste:

17.1. / 17:00 / Fischmarkt
28.1. / folgt / Domplatz

Studis, Fight the Power! – Demo am 18.01.18

Das Thüringer Hochschulgesetz soll im Frühjahr diesen Jahres geändert werden. Dabei geht es um Punkte, die ganz konkret unseren Hochschulalltag beeinflussen werden. Sei es die Abschaffung der Anwesenheitspflicht und Prüfungsuntauglichkeitbescheinigung, stärkere Mitbestimmungsrechte für Studierende und den Mittelbau, oder die Stärkung der Gleichstellung von Frauen* an den Hochschulen. Momentan gibt es Kritik an dem jetzigen Gesetzesentwurf von vielen Seiten. Auch weil wichtige Punkte komplett fehlen oder Unfug sind, wie z. B., dass das Leitbild der Hochschulen als unternehmerische Einrichtungen weitergeführt und sogar gestärkt werden soll.

Wir wollen deswegen am 18.01.2018 in einer Demo gemeinsam zum Landtag ziehen und unseren Forderungen Gehör verschaffen. Wie z. B., dass die Anwesenheitspflicht
komplett abgeschafft werden soll oder die Hochschule im Krankheitsfall kein amtsärztliches Attest mehr verlangen kann, welches für uns Extraaufwand, -nerven und -kosten bedeutet. Am 18.01. tagt der zuständige Ausschuss für Wissenschaft im Landtag und berät die nächsten Punkte, welche in das Gesetz aufgenommen werden sollen. Grund für uns, auf die Straße zu gehen und unsere Forderungen mit Nachdruck in die Öffentlichkeit zu tragen!

Start der Demo ist 11:30 auf den Willy-Brandt-Platz (Bahnhofsvorplatz) in Erfurt.

Die Forderungund Infos zur Demo findet iht bei studisfightpower.blogsport.eu.

Zum Facbook auftritt.

Für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung – gegen §218 und §219!

Flyer von der DemoDas neu gegründete feministische Göttinger Bündnis „wir sind laut!“ veranstaltet am 13. Januar 2018 eine Demonstration.

Warum gerade jetzt?

Am 24.11.2017 stand die Gießener Ärtzin Christina Hänel vor Gericht. Ihr wurde vorgeworfen, über ihre Webseite Zugang zu Informationen über den Schwangerschaftsabbruch zu ermöglichen und damit gegen den §219a zu verstoßen. Abtreibungsgegner*innen zeigten die Ärztin an. Sie wurde zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt. Im Zuge des Prozesses wurde das Thema Abtreibung wieder in den öffentlichen Diskurs gerückt und dem Bundetag eine Petition überreicht, in der die Abschaffung des §219a gefordert wird. Um das Thema in der Öffentlichkeit zu halten und eine gesetzliche Änderung zu erwirken, brauchen wir so viele Menschen wie möglich! Also informiert Euch über das Thema, zeigt Solidarität und kommt zur Demo am 13.01.2018 um 12 Uhr zum Göttinger Bahnhofsvorplatz!

Wir sind laut, in Solidarität mit Kristina Hänel und allen anderen Ärzt*innen, die wegen des §219a strafrechtlich verfolgt werden!

Wir wollen gemeinsam von Erfurt aus zur Demo Fahren. Zugtreffpunkt ist um 9:45 auf den Bahnhofsvorplatz in Erfurt

→ kommt in lila!
→ 1. Block ist FLTI* only!

Ganzer Aufruf unter solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com

Twitter Account von „Wir sind Laut!“



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